Der aufrechte Gang - ein Menscheitsthema

Aktuelles

micromove® - Bewegungsbildung für die Schule

Der aufrechte Gang – ein Lehrstück

Weg und Ziel der Unterrichtseinheit

  1. Sich für den eigenen Zustand und die eigenen Verhaltensweisen interessieren. Die Ordnung nach den Gesetzen der Natur (Schwerkraft, Anatomie, Physiologie) als Voraussetzungen für die Erfüllung der Lebensaufgaben akzeptieren, zulassen und befolgen.
  2. Den Nachvollzug des Aufrichtens zum aufrechten Gang und die Bedingungen einer ausbalancierten Bewegung als Mittel dazu brauchen lernen.
  3. Mittels Körperbewusstsein das bewusste So-Sein-Können erfahren und die persönliche Autonomie und Verantwortung entfalten. (Selbstwirksamkeit)
  4. Routine erkennen und vorurteilslos Neues probieren. (Improvisationsfähigkeit)
  5. Erlebte Entmutigungen in Frage stellen und neu probieren. (Initiativkraft)

Didaktische Grundlage: Wagenschein/Klafki/Berg >>>Lehrkunst
Arbeitskonzept: nach Gindler/Hengstenberg/Pikler
9 Jahre Praxiserprobung am Seelandgymnasium Biel (CH): Edith von Arps-Aubert und Manuela Ackermann

Kontaktieren Sie uns, wir vermitteln Ihnen die Unterrichtseinheit und erarbeiten mit Ihnen gemeinsam die Anpassung an die Schulstufe und an die Bedürfnisse ihrer Schülerinnen und Schüler. >>>Kontakt

Vortrag von Frau Edith von Arps-Aubert
Im Rahmen der gemeinsamen Jahrestagung des ÖAKBT und DAKBT, 13. – 16. 10. 2016, Salzburg

>>>www.kbt

>>>PdF des Vortrags "Grabungen im Gindler-Garten"

Anfang des Vortrags: "Kursnotizen, Vorträge, Arbeitsberichte, Briefe, Zeitzeugenberichte, kulturhistorische Recherchen in Archiven und Bibliotheken und eigene praktische Erfahrungen – mein Forschungsweg zu Leben und Arbeit von Elsa Gindler war eine abwechslungsreiche Grabung voller belebender und erhellender Überraschungen. Es ist mir eine Freude, aus diesen Funden ein paar besonders schöne Stücke auszuwählen und Ihnen vorzustellen. Anhand des aus den Dokumenten abgeleiteten Arbeitskonzepts von Elsa Gindler werde ich zeigen, inwiefern sie als Pädagogin zur Entwicklung therapeutischer Verfahren so viel beigetragen hat."

 

Neu: Kurs in MÜnchen zum Thema

In der Dynamik der Spannung manifestiert sich das Lebendige

Die Diskussion um die Körper-Spannung wird seit fast hundert Jahren nicht mehr hinreichend differenziert geführt.  Entspannung ist heute mehr ein Zauberwort als ein klarer Begriff. Selten geht das Wissen über ein Alltagswissen hinaus, das Entspannung als ein Innehalten vom stressigen Alltag versteht. Spannungsregulation erscheint in der Bewegungslehre heute meist im Zusammenhang mit Angeboten, die sich auf Gindler, Eutonie, Feldenkrais oder die fernöstliche Bewegungskultur beziehen. Kein Zufall, wie wir erfahren werden.

Das Datum wird - sobald bekannt - angegeben

Für alle Kurse gelten folgende Grundsätze

Es wird darum nicht ein bestimmtes System angewendet, es werden auch keine Übungen gelehrt, noch wird ein vorgegebenes Körpertraining absolviert. Wir befragen uns, ob und wie wir unsere naturgesetzlichen und organischen Grundbedingungen wahrnehmen und wie wir ihnen bei unseren täglichen Anforderungen folgsam bleiben können.
Wir versuchen durch eigene Beobachtung alles für die Ordnung im Körper Notwendige selbst zu erarbeiten. Alle Funktionsstörungen, ob wir sie als Schlaffheit oder als Krampf bezeichnen, ob sie sich in der Atmung oder in der Bewegungsbehinderung auswirken, sind im eigenen Körper deutlich spürbar und können durch körper- und bewegungsorientierte Verhaltensbildung gelindert werden.
Die Kurse sind so angelegt, dass individuelle Bildungsprozesse stattfinden können. Dazu gehören aktive und wohlwollende Mitarbeit, die Bereitschaft sich zu äussern und anderen zuzuhören. Sie verfolgen keine therapeutischen Ziele, auch wenn sich die Arbeit heilsam auswirken kann.
Die Kurse sind offen für Erwachsene jeden Alters. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

>>>neu erschienen:

Rehabilitation und Prävention in der Sport- und Medizingeschichte.

Tagung des Niedersächsischen Instituts für Sportgeschichte (NISH) in Zusammenarbeit mit der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH)

Der Tagungsband, vom Niedersächsischen Institut für Sportgeschichte Hoya e.V. (NSH) in Zusammenarbeit mit dem Institut für Geschichte, Ethik und Philosophie der Medizin der Medizinischen Hoschule Hannover herausgegeben ist erschienen. Er enthält den Vortrag von Edith von Arps-Aubert zum Thema "Gymnastik als Erwachsenenbildung. Elsa gindlers Vorträge von 1931 und 1946."

15. kbt-forschungswerkstatt 22./23. Februar 2013, Bad Honnef, Deutschland

Im Rahmen der Werkstatt wurde die Frage diskutiert, welchen Einfluss die Person des (Körper-)Psychotherapeuten auf den Heilungsprozess hat. Es wurde berichtete, was die Person Elsa Gindlers ausmacht und welchen Einfluss dies auf ihre Arbeit hatte.
>>>Elsa Gindler in Zeitzeugenberichten (Download)